Unsere Symposien

Symposium-Podiumsgespräch »Potentialentfaltung: biologisch, psychisch, spirituell«

Prof. Dr. Gerald Hüther (Hirnforschung), Jörg Fuhrmann (Psychologe), Bharati Corinna Glanert (indische Spiritualität)

Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder hat ein unvergleichliches Potential, das es in die Welt zu bringen gilt. Das macht ihn oder sie selbst glücklich und es ist gleichzeitig das Beste für die Welt. Unser derzeitiges Bildungssystem fördert jedoch vor allem die Anpassung und Angleichung aller Individuen. Dies wird in der Arbeitswelt nicht selten fortgeführt. Was oder wer hindert uns daran? In diesem Symposium gehen wir den materiellen und spirituellen Dimensionen unseres Potentials nach und fragen, wie wir es ermöglichen können, dass jeder in sein Potential finden kann.

Leitfragen:

  • Warum leben wir unser Potential manchmal nicht? Welche Mechanismen behindern uns daran?
  • An Prof. Hüther: Was verstehen Sie unter Potentialentfaltung? Welche Bedeutung hat sie für den Einzelnen und die Gesellschaft?
  • An Jörg: Wie arbeitest du mit Klienten zusammen, um sie zu ihrem Potential zu führen? Was sind die schwierigsten Hürden?
  • An Bharati: Hat unser Potential einen spirituellen Hintergrund? Hat jeder Mensch eine Berufung?
  • Es gibt sicherlich äußere Umstände, die unsere Selbstverwirklichung behindern. Inwiefern behindern wir uns aber selbst daran? Was ist unsere Verantwortung?

Symposium-Podiumsgespräch »Raum, Intuition, Erkenntnis, Heilung«

Prof. Dr. Thilo Hinterberger (Hirnforschung), Marius E. Hannig (Schamane) und Simone Leona Hueber (Weibliche Kraft, Big Nothing)

In diesem Symposium erforschen wir die unterschiedlichen Zugänge zu Wissen und Erkenntnis. Leitdifferenzen sind der männliche und der weibliche Zugang, sowie Vernunft und Intuition.

Im bisherigen patriarchalen Weltbild war das rationale Denken vorherrschend. Dies brachte uns einige Errungenschaften, die es auch zu würdigen gilt, aber führte auch zu einer Einseitigkeit, die bis heute viele Probleme aufwirft. Das Patriarchat löste das vorherige matrifokale Weltbild ab. Während im Matriarchat weiblich-intuitives Wissen vorherrschend war, ist im Patriarchat das männlich-rationale Denken bestimmend. Heute gilt es nun, den weiblichen und männlichen Erkenntnismodus auf einer dritten Ebene zu integrieren.

Leitfragen:

  • Was unterscheidet männlichen von weiblichem Erkenntnisgewinn?
  • Was ist rationale Analyse im Vergleich zur geistigen Schau, wie sie in der Antike angestrebt wurde?
  • Inwiefern können uns der Raum und das Informationsfeld Zugang zu Erkenntnis verschaffen?
  • Gefahr: Prä- Transverwechslung (Ken Wilber)
  • Was ist intuitives Denken?
  • Was ist Sehen im Gegensatz zu intellektueller Analyse?
  • Unterschied von Sehen 1.0 und 2.0 (geistige Schau ohne Ich und mit Ich)
  • Wie können wir heute weibliche und männliche Erkenntnis in Einklang bringen, ohne das eine gegen das andere auszuspielen?
  • Placebo-Effekt, Informationsmedizin, statistische Verfahren

Symposium-Podiumsgespräch »Gefühle, Geist, Epigenetik«

Prof. Dr. Dr. Matthias Beck (Mediziner und Theologe), Sacinandana Swami (vedischer Mönch), Vivian Dittmar (Gefühlsexpertin)

In diesem Gespräch betrachten wir drei wichtige Ebenen des Lebens und der menschlichen Existenz: der physische Körper, die Gefühle und den spirituellen Geist.

Wir beginnen mit der Frage, ob wir unsere Gene oder die Gene uns bestimmen? Die Epigenetik zeigt, dass es nicht-stoffliche Einflüsse gibt, die die genetische Ausprägung steuern. Dazu gibt der Mediziner und Theologe Prof. Beck faszinierende Einblicke. Mit Vivian Dittmar untersuchen wir, welchen Einfluss Gedanken und Gefühle auf uns und unsere Gene haben. Der Mönch Sacinandana Swami gibt die Orientierung zur spirituellen Welt, zu unserem ewigen Kern, der vom physischen Körper und den Gefühlen verschieden ist.

Leitfragen:

  • Sind wir genetisch unveränderlich vordefiniert?
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserer geistigen Haltung und unseren Genen, aber auch den Emotionen?
  • Welchen Unterschied gibt es zwischen Emotionen und Gefühlen?
  • Was kann aus spiritueller Perspektive über den Einfluss des Geistigen auf Krankheiten gesagt werden?

Symposium-Podiumsgespräch »Kreativität und Spiritualität«

Prof. Maik Hosang (Philosophie), Kun Ya Andrea Schmidt (Architektur und Meditation), Leo Königsberg (Maler), Nana Nauwald (Visionary Art)

Input Prof. Hosang: Kreativität ist positiv konnotiert. Es ist eine Fähigkeit, die gefragt ist. Woher kommt Kreativität? Kann man Kreativität kopieren? Was ist die primäre Quelle der Kreativität? Was hat Kreativität mit Spiritualität zu tun? Warum ist Kreativität heute wichtiger denn je?

Heute an einem Punkt der Menschheitsgeschichte, wo die Technik und Wissenschaft so weit entwickelt ist, dass der Mensch sich um das Überlegen nicht abmühen muss, haben wir mehr Zeit für Muße, mehr Menschen können Kreativität entwickeln. Kreativität entstand bisher eher zufällig, könnte man das gezielt erzeugen?

Kompetenzen, die diesen größeren Zusammenhang darstellen sind drei Hauptkategorien: Bewusstsein, Liebe, Kreativität. Kreativität bedeutet die Möglichkeiten in uns, etwas beizutragen, etwas hervorbringen, neue Möglichkeiten in der Evolution zu entwickeln. Leitfragen sind, was ist primäre und sekundäre Kreativität? Wie gestaltet sich die Verbindung von Kreativität und Spiritualität? Was befähigt uns zum Mitschöpfertum? Welche Rolle spielen Nullpunktfelder?

Wichtigste Konstellationen: Was ist Kreativität an sich im Menschen im Bezug zum Universum? Was ist primäre und sekundäre Kreativität? Primäre: kreativer Flow, völlig Neues; Sekundäre: Elektroauto statt Benzinauto.

Wie geht Co-Kreativität, die sich zwischen zwei Menschen manifestiert. Kun Ya: Kreativität erschafft Neues, bedeutet etwas zu finden, was noch nie vorher da war. Nana: Das ist der Geist der ersten Schöpfung, der gesungen hat.