Wissenschaft und Spiritualität – die Welten verbinden

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Ronald Engert

Chefredaktion Tattva Magazin

Zentrale Thesen

  • Das Leben ist.
  • Die Wahrheit des Lebens drückt sich im Selbst des Menschen aus, das die Welt erfährt.
  • Dieses Selbst des Menschen ist spiritueller Natur. Es ist das selbst-reflexive Ich-Mich.
  • Die Interaktion und Beziehung mit anderen Selbsten ist Teil meines Selbst.
  • Das Selbst hat ein Innen und ein Außen.
  • Innen-Außen ist die wichtigste wertfreie Unterscheidung.
  • Die beiden wesentlichen Seinsbereiche des Selbst sind Wissen und Liebe.
  • In der Innenreflexion weiß ich. In der Außenreflexion liebe ich.
  • Die Theorie und Praxis dieser Zusammenhänge erfüllt den Zweck des Daseins.
  • Es gibt eine unreduzierbare höhere Wesenheit, wie jeder ihn, sie oder es für sich versteht: Gott-Göttin-das Göttliche.

❤️ Gebt Eure Eindrücke zu dem Interview in diesem Facebook-Post bekannt: https://www.facebook.com/groups/OnlineSymposium/permalink/140122509963348

Vita:

Ronald Engert, geb. 1961. 1982-88 Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie, 1994-96 Indologie und Religionswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. 1994 Mitgründung der Zeitschrift Tattva Viveka, seit 1996 Herausgeber und Chefredakteur. 2017 Bachelorabschluss in Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autor von »Gut, dass es mich gibt. Tagebuch einer Genesung« und »Der absolute Ort. Philosophie des Subjekts«.

Blog: www.ronaldengert.com

Zeitschrift: www.tattva.de

Ronald Engert in Tattva Viveka: https://www.tattva.de/tag/ronald-engert/

Weitere Webseiten:

http://burnout-und-sucht.de

http://www.wbenjamin.de

http://www.gopi.de

http://www.zugenergie.de

http://spiritual-revolution.org

 

11 Kommentare

  • Philipp

    Innenschau

    Was, wenn jedes Menschenkind
    ein gutes in sich selber find,
    so er innerlich erschaut,
    was ihn so vorm Schatten graut,
    der doch nur vom Lichte zeugt,
    das sich vor der Seel verbeugt.

  • Michi

    Achtung Wandel

    Achtung ! Wandel wandelt sich.
    Und verwandelt mich, mein Ich.
    Dann weiß zunächst nicht wer ich bin:
    mein Ich. Und sucht nach neuem Sinn.

  • Danke vielmals, war sehr spannend und alles war sehr gut erklärt, mit grossartigem und sehr interessantem Hintergrundwissen. Ronald ist weitaus weniger „trocken“ als noch vor 2 Jahren. Ähren Selbst mit, das sehr angenehm ist. Da schwingt jetzt schon viel mehr von deinem gefühlvolle und sensitive Selbst mit. Um ehrlich zu sein fand ich es dennoch ein bisschen kopflastig… weil dir
    diese Erfahrung der Erleuchtung fehlt, die ich dir echt bald mal wünschen würde!!! Was ich schön gefunden hätte, wäre eine meditative Seins-Übung gewesen. Raus aus den ganzen Kopfkunstrukten, rein ins Herz. Sehen ist nicht wirklich mit Worten, also mit dem Verstand in der Ganzheit und Schönheit zu erfassen, denn Sehen ist nur im gegenw@rtigen Seinsbewustsein möglich. Das ist eine Sache der lebendigen, innenschauenden Herzerfahrung, wo sich mit viel Gnade das Tor zum Paradies öffnet! Dann kann die Party beginnen!!!
    YEAHHH!!!!

  • Birgit

    Hallo, hat mir sehr gut gefallen!!!!!!! Ich wundere mich das der innere Beobachter so selten erwähnt wird. Er kann geschult werden: ich bin nicht meine Gedanken und meine Gefühle, er ist die Instanz mit welcher ich meine Gedanken und Gefühle liebevoll beobachte wie eine Mutter ihre spielenden Kinder (Zitat Danielle Ganser). Und das kann jeder…………wenn ich etwas denke z.B.meine Tochter fällt gleich von der Schaukel…..kann ich diesen Gedanken stoppen und statt dessen denken, meine Tochter ist beschützt! Wer ändert diesen Gedanken? Das wertfreie Beobachten meiner Gefühle ermöglicht das annehmen sämtlicher Gefühle und verhindert ihre Verdrängung. Die Erfahrung: Gefühle kommen und gehen………..man braucht sich nicht vor ihnen fürchten. Bei mir hat dieser innere Beobachter im Laufe der Jahre zu mehr Selbstliebe und einem inneren Frieden und Gelassenheit geführt. Ist der innere Beobachter vielleicht sogar mein Selbst? Die Worte Scham, Schuld, peinlich……….sind für mich nicht mehr existent. Warum sollte ich mich schämen ein Mensch mit menschlichen Gefühlen zu sein? Vor allem im therapeutischen Bereich wäre der innere Beobachter meiner Meinung nach ein sehr hilfreiches Werkzeug!

    • Ronald Engert

      Danke, eine schöne Betrachtung. 🙂

    • Ronald Engert

      Liebe Birgit, danke für diesen schönen Aspekt mit dem Beobachter. Das ist wahr, der Beobachter ist da, und er steht über dem Denken und Fühlen. Ein Punkt möchte ich aber dennoch bemerken. Der Beobachter oder Zeuge ist das Ziel des spirituellen Weges, gerade in der Meditation. Unser Geist ist aber so gerissen, dass er selbst diesen Ort noch dazu missbrauchen kann, die wahren Gefühle zu betäuben. Dann wird die Spiritualität zum spirituellen Bypass, um die unangenehmen Gefühle nicht zu fühlen. Sobald ich dann aber den Ort des Beobachters verlasse, weil ich mit meinem Ich und meinen weltlichen Angelegenheiten zu tun habe, bin ich wieder in den alten Gefühlen. Deshalb denke ich mir, man sollte diese emotionale Heilungsarbeit machen und die Gefühle wirklich zulassen und ernstnehmen. Sie sind Ausdruck meiner Seele, nicht nur meines zeitweiligen Ich. Sie sind somit (relative) Wahrheit. Wenn man aber über die gröbsten Traumata hinweg ist, ist der Platz des Beobachters sicher die empfohlene Position. Das ist dann wohl in der Tat mein wahres Selbst, jenseits von Scham und Schuld. Die Schuld ist aber notwendig, um den Weg in die Befreiung zu gehen. Das ist sehr diffizil und heikel, weil die Schuld natürlich ohne Ende für Machtzwecke missbraucht wird. Aber manchmal hat man ja wirklich eine Untat begangen. Die gilt es wiedergutzumachen. Dann ist Erwachen möglich. Wie echte von falscher Schuld und Scham zu unterscheiden ist, ist die große Frage. Es erfordert eine höhere Weisheit, die sich in der spirituellen Praxis nach und nach manifestiert. Ronald

  • Maliev

    Danke für die Anregungen, nur wird mir das Ego hier unterschwellig als etwas dargestellt, was es, im Sinne des Allgemeinwohls o.ä., zu überwinden gilt und eben nicht „nüchtern“ und emotionslos betrachtet. Ohne das Ego hätte die Menschheit nicht überlebt, das Ego fordert zu Recht sein Recht ein :-), wir sollten es gut nähren, dann beherrscht es uns nicht. In der dualen Welt in der wir uns befinden, lässt es sich nicht restlos überwinde, sonst wären wir nicht hier inkarniert. Gerade die Auseinandersetzung, die Erfahrung mit einem (überlebensnotwendigen) Ego lässt uns lernen und reifen im Sinne einer Annäherung an Wahrheit und Erkenntnis.
    Die Nichtbeachtung oder Unterdrückung natürlicher menschlicher Bedürfnisse, Mangel oder Verzicht (Ego überwinden) , erzeugen Gier, Notdurft und damit auch Leid. Ein gesunder Egoismus heisst auch gute Selbstversorgung und ist ein Ausdruck von Eigenliebe, ich nähre mich gut, körperlich, geistig und seelisch, und damit ganz wie von selbst auch meine Mitmenschen.

    Geschlechtsunterschiede (Männer und Frauen) sind nicht gleichzusetzen mit weiblichen und männlichen Energien, dem Yin und Yan, der Zugang ist nur ein jeweils anderer. Wir leben ja in einer Welt, wo das menschengemachte Ungleichgewicht zwischen diesen Grundenergien, die mangelnde Balance und Ausgeglichenheit schon sehr lange andauert und uns fast in den Abgrund stürzt, menschliches Leben vielleicht nicht mehr möglich sein wird, sozusagen wider die Natur.
    Da ein jeder Mensch beide Anteile (Yin und Yang) in sich trägt, wenn auch in einem unterschiedlichen Mass (Mann und Frau), sind wir herausgefordert, dieses in eine natürliche Balance zu bringen. Nicht leidend, besser freud- und lustvoll :-), eigenverantwortlich und weitblickend, gemeinsam und geschlechtsunabhängig :-).
    Eine kollektive Gleichheit, ein einheitliches Mass zum „Besseren“, sieht darüber hinweg, dass jedes Individuum (auch ein Kollektiv oder Volk?) seinen Erfahrungs- oder Seelenweg gehen muss, sei es zeitweise auch vorwiegend auf der Schattenseite, um den Weg ins Lichtvollere wirklich beschreiten zu können, so scheint es mir. Denn die Sehnsucht danach wir irgendwann einfach übermächtig.
    Wenn wir gegenseitig uns oder alle Erscheinungen nur bewerten und ver- und beurteilen, spricht da nicht unser Ego mit Hilfe des ordnendes Verstandes aus uns? Anstatt einfach nur das Leben in der dualen Welt mit Licht und Schatten von Herzen aufrichtig zu bejahen, auch wenn sich uns die Sinnhaftigkeit nie vollkommen erschliesst, sozusagen im blinden oder eben auch sehenden Gottvertrauen?
    Diese Gedanken dazu stelle ich als meinen Beitrag in diesen Raum und wünsche uns allen fruchtbare Erkenntnisse.

    • Ronald Engert

      Liebe Maliev,
      vielen Dank für diesen wertvollen Kommentar. Ja, das stimmt, das Ego an sich existiert und sollte nicht diskriminiert werden. Das meine ich mit Sehen 2.0, ein Sehen des Egos. Das ist dann genau so wie du es beschreibst. Es wird nicht verurteilt. Da bin ich bei meinen Ausführungen wohl selbst in die Falle getappt. Auch die Unterscheidung von Geschlechtsunterschieden und männlichen/weiblichen Energien finde ich sehr klar. Es gefällt mir auch, dass du die Einzigkeit jedes Individuums (und Kollektivs) betont, das seine eigenen Erfahrungen macht. Man kann nichts verallgemeinern. Diese Verallgemeinerung, die der abstrahierende Geist unternimmt, vergewaltigt das einzigartige Selbst, das jede/r von uns ist. Die Abstraktion an sich ist nun mal auch da, aber sie sollte an ihren Platz verwiesen werden. Auch sie sollten wir nicht verurteilen, aber sie ist auch nicht die Herrin über alles Erkennen. Darüber steht das einzigartige Selbst des Subjekts. Und das sollte lustvoll leben, wie du auch schreibst. Vielen, vielen Dank für diesen seherischen Beitrag. 🙂 Ronald

  • Oli Simon

    Merci! Als gleichsam inspirierend und heilsam harmonisierend empfinde ich vor allem die inter- und meta-religiösen Anschauungen.

    Aus buddhistischer Sicht will ich ergänzen,

    1. dass sich auf dem Stufenweg der Erleuchtung nicht das Ich auflöst, sondern die falsche Ichvorstellung. Jede Person (lat. Persona = Maske) löst sich auf. Das zugrunde liegende individuelle Geisteskontinuum, aus dem z. B. qua Reinkarnation eine neue Person heraustritt, löst sich nicht auf (sondern verändert sich etwas). Das Nicht-Selbst (Anatman) ist im historischen Kontext und als pädagogischer Hinweis, als Sozialreform zu sehen, zur 500 v. Chr. (damals wie heute) vorherrschenden Atman-Lehre/-Vorstellung.

    2. dass der buddhistische Begriff „Leerheit“ bitte nicht mit „Leere“ = „Nix“ gleichgesetzt oder verwechselt werden sollte, weil „Leerheit“ fast das Gegenteil (also „Alles“) bedeutet, nämlich „in Superposition“ wie Quantenphysiker dazu sagen. Also Phänomene die solange unsichtbar sind, bis sie durch Beobachtung, durch Benennung aus der Superposition (aus der Unbestimmtheit, der Überlagerung, dem Sosein) ins Dasein überführt, sichtbar, verortet werden.

    • Ronald Engert

      Lieber Oli, danke für diese sehr hilfreiche Präzisierung in Bezug auf den Buddhismus. Gerne würde ich mich darüber mehr mit dir austauschen. Gruß Ronald

  • Oli

    Moin Ronald, gelegentlich gerne, ich sende Dir eine Mail. Glück auf! Oli

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